Mehr als 115.000 Besuche und starke Resonanz: Gemeinsames Kirchenprogramm beim Hessentag setzt starkes ökumenisches Zeichen

Mehr als 115.000 Besuche und starke Resonanz: Gemeinsames Kirchenprogramm beim Hessentag setzt starkes ökumenisches Zeichen

Mehr als 115.000 Besuche und starke Resonanz: Gemeinsames Kirchenprogramm beim Hessentag setzt starkes ökumenisches Zeichen

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Mehr als 115.000 Besuche und starke Resonanz: Gemeinsames Kirchenprogramm beim Hessentag setzt starkes ökumenisches Zeichen

Die Kirchen ziehen eine starke Bilanz ihres gemeinsamen Programms beim Hessentag in Fulda: 115.860 Besuche wurden an den vier Standorten und bei zentralen Gottesdiensten gezählt. Damit entfiel rechnerisch gut jeder zehnte Hessentagsbesuch auf das gemeinsame Angebot des Bistums Fulda, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Doch nicht nur die Zahlen fallen positiv aus: Das Projektteam berichtet auch von vielen begeisterten Rückmeldungen, guter Stimmung und zahlreichen persönlichen Begegnungen. Das Leitwort „Im Herzen eins“ sei an vielen Orten konkret erfahrbar geworden.

Mit mehr als 115.000 gezählten Besuchen, rund 110 Veranstaltungen und großer Resonanz ist das gemeinsame Kirchenprogramm beim Hessentag in Fulda zu Ende gegangen. Vom 12. bis 21. Juni gestalteten Bistum Fulda, EKKW und EKHN erstmals ein gemeinsames ökumenisches Programm zum Landesfest. Unterstützt wurde es von der Diakonie Hessen, dem Caritasverband für die Diözese Fulda und mehr als 170 Ehrenamtlichen.

Die Kirchen machten das Leitwort „Im Herzen eins“ an den vier Standorten auf unterschiedliche Weise erfahrbar: als multimediale Auseinandersetzung mit biblischen Herzgeschichten in der Stadtpfarrkirche, als Raum für Stille und Besinnung in der Severikirche, als Musik- und Kulturprogramm auf der Himmelsbühne in den Fulda-Auen sowie als persönlicher Segensmoment in der Segensgondel des Riesenrads. Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich begeistert von der Breite, Qualität und Atmosphäre des Programms. Das Projektteam berichtete von guter Stimmung, vielen Gesprächen und zahlreichen Begegnungen an den verschiedenen Orten.

Vier Orte, viele Begegnungen Den größten Zuspruch erhielt die Stadtpfarrkirche: Als „Herzmitte“ wurde sie während des Hessentags zur Hessentagskirche. Rund 60.000 Besuche haben die Veranstalter dort gezählt. Die multimedialen Inszenierungen biblischer Herzgeschichten mit Licht, Klang, Video und Live-Elementen wurden zu einem der prägenden kirchlichen Angebote des Landesfestes.

Die Severikirche bot als „Herzzeit“ Raum für Stille, Gebet und Besinnung und kam auf rund 22.000 Besuche. Auf der Himmelsbühne in den Fulda-Auen standen unter dem Stichwort „Herzklang“ Musik, Kultur und Gemeinschaft im Mittelpunkt; dort wurden rund 27.000 Besuche gezählt. In der Segensgondel des Riesenrads erlebten 360 Hessentagsgäste unter dem Stichwort „Herzblick“ einen persönlichen Segensmoment über den Dächern der Stadt.

Gottesdienste und ökumenische Höhepunkte Zu den besonderen Höhepunkten gehörte der ökumenische Auftaktgottesdienst auf dem Fuldaer Domplatz. Rund 6.000 Menschen feierten dort mit Bischöfin Dr. Beate Hofmann und Bischof Dr. Michael Gerber unter dem Leitwort „Im Herzen eins“. In ihrer dialogischen Predigt deuteten Hofmann und Gerber das Motto als Auftrag für Kirche und Gesellschaft: Einheit entsteht nicht durch Gleichförmigkeit, sondern dort, wo Menschen Unterschiede ernst nehmen, einander zuhören und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Auch das Abschlusswochenende setzte starke Akzente: Der erste ökumenische Landesposaunentag brachte Musikerinnen und Musiker aus EKKW, EKHN und Bistum Fulda zusammen. Den Abschluss des kirchlichen Hessentagsprogramms bildete der Gottesdienst „Vom Kopf zum Herz“ auf der Hessenbühne am Universitätsplatz mit rund 500 Mitfeiernden. Im Anschluss beteiligten sich die Kirchen mit einem kreativen Beitrag am großen Hessentags-Festzug.

Zusammenarbeit soll weiterwirken Die beteiligten Kirchen werten das gemeinsame Programm nicht nur als organisatorischen Erfolg, sondern auch als wichtige ökumenische Erfahrung. Über Monate hinweg hatten Teams aus den drei Kirchen, von Diakonie und Caritas sowie zahlreiche Ehrenamtliche das Programm vorbereitet, gestaltet und vor Ort getragen. Dabei sei eine Zusammenarbeit gewachsen, die über den Hessentag hinaus Bedeutung habe.

Die starke Resonanz mache deutlich, dass kirchliche Angebote beim Landesfest Menschen erreichen können, wenn sie offen, gastfreundlich, kulturell vielfältig und geistlich anschlussfähig gestaltet sind. Das Leitwort „Im Herzen eins“ habe sich nicht nur in Gottesdiensten, Konzerten und spirituellen Angeboten gezeigt, sondern auch in gemeinsamer Verantwortung, praktischer Zusammenarbeit und vielen Begegnungen mit Menschen in der Stadt.

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