Kirchen ziehen positive Bilanz: 75.000 Besucher erleben kirchliches Programm am Hessentag

Kirchen ziehen positive Bilanz: 75.000 Besucher erleben kirchliches Programm am Hessentag

Kirchen ziehen positive Bilanz: 75.000 Besucher erleben kirchliches Programm am Hessentag

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Kirchen ziehen positive Bilanz: 75.000 Besucher erleben kirchliches Programm am Hessentag

Schon vor dem großen Abschlusswochenende zieht der Hessentag in Fulda eine beeindruckende Bilanz: Bis Donnerstagabend nutzten rund 75.000 Besucherinnen und Besucher die vielfältigen Angebote der Kirchen an vier Standorten in der Domstadt.


Das gemeinsame Programm von Bistum Fulda, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), unterstützt von der Diakonie Hessen und dem Caritasverband der Diözese Fulda, stand unter dem Motto "Im Herzen eins". Damit setzten die Kirchen ein starkes ökumenisches Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt.

Rund 41.600 Besucherinnen und Besucher kamen bereits in die Stadtpfarrkirche, um die multimedialen Inszenierungen biblischer Herzgeschichten zu erleben, 11.000 suchten Ruhe in der Severikirche, 16.000 Menschen verfolgten Konzerte und Veranstaltungen auf der Himmelsbühne und 200 Hessentags-Gäste ließen sich in der Gondel des Riesenrads segnen. Bewegt und dankbar blicken Bischof Dr. Michael Gerber und Bischöfin Dr. Beate Hofmann auf den großen ökumenischen Auftaktgottesdienst zurück, zu dem am vergangenen Sonntag 6.000 Menschen gekommen waren.

Oase der Ruhe: Die Severikirche lockte schon rund 11.000 Hessentags-Gäste an. | Foto: medio.tv/pfannemüller
Foto: medio.tv_pfannemüller

Erfahrung von Verbundenheit in Vielfalt macht Hoffnung Überwältigt von dem großen Zuspruch zeigt sich auch das Projektteam der Kirchen. "Besonders bewegt uns, wie viele Menschen unsere Angebote und Veranstaltungen berührt verlassen haben", sagt Elena Otto, Pastoralreferentin im Bistum Fulda. Ihr Dank gilt den rund 170 Ehrenamtlichen: "Hinter diesen wertvollen Begegnungen standen zahlreiche Engagierte, die diese Orte mit Herz gestaltet, Menschen begleitet und der Kirche ein Gesicht gegeben haben", so Otto.

"Der Hessentag hat uns gezeigt, wie viel Kraft in gelebter Ökumene steckt. Menschen unterschiedlicher Prägungen und Traditionen haben gemeinsam Verantwortung übernommen und erfahren: Was uns verbindet, ist größer als das, was uns trennt", erläutert Pfarrer Dieter Dersch, Hessentags-Beauftragter der EKKW. Diese Erfahrung von Verbundenheit in Vielfalt mache Hoffnung – nicht nur für die Kirchen, sondern auch für unsere Gesellschaft, ist Dersch überzeugt. Er ergänzt: "Gerade in einer Zeit, in der Unterschiede oft betont werden, zeigt sich: Gemeinsam können wir mehr bewegen als allein." Das Projektteam ist sich einig: "Auf diese Erfahrung möchten wir auch über den Hessentag hinaus aufbauen."

Begeisterte bereits mehr als 40.000 Menschen in der Stadtpfarrkirche: Musical-Darstellerin Debora Ochoa. | Foto: medio.tv/schauderna

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Landesposaunentag und Abschlussgottesdienst Zum Endspurt des Hessentags wird es musikalisch: Der erste ökumenische Landesposaunentag bringt am Samstag, 20. Juni, Musikerinnen und Musiker aus der EKKW, der EKHN und dem Bistum Fulda zusammen. Zu hören sind festliche Choräle und moderne Arrangements. Musik und Gemeinschaft verspricht zudem der Festgottesdienst "Gott gab uns Atem" um 13.30 Uhr auf der Himmelsbühne. Ab 18 Uhr sorgt dort das Ensemble "Genesis Brass" für echte Festivalatmosphäre.

Den feierlichen Abschluss des kirchlichen Hessentagsprogramms bildet der Gottesdienst "Vom Kopf zum Herz" am Sonntag (21. Juni) um 10 Uhr auf dem Universitätsplatz. Gestaltet wird er von Dekan Dr. Thorsten Waap und Dechant Stefan Buß. Im Anschluss beteiligen sich die Kirchen mit einem kreativen Wagen am großen Hessentags-Festzug.

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